Das Anne-Frank-Haus des CVJM hat als thematischen Schwerpunkt

"Aus der Geschichte lernen - Verantwortung für die Zukunft".

Unter diesem Leitbild ist ein besonderes pädagogisches Profil erarbeitet worden. Die 1987 erfolgte Namensgebung "Anne-Frank-Haus" ist Anspruch und Herausforderung zugleich. Gruppen, die sich mit dem Thema des Hauses beschäftigen wollen, wird Unterstützung und Beratung bei der Planung, Organisation und Durchführung der Maßnahmen angeboten. Dabei ist es möglich, dass dies in der Gesamtheit eines Seminars oder nur in Teilbereichen stattfindet, ganz wie es gewünscht wird. Die pädagogische Arbeit im Anne-Frank-Haus wird von Bildungsreferentin Gesa Lonnemann  verantwortet, ein Team haupt- und ehrenamtlicher MitarbeiterInnen unterstützt sie dabei. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bitte richten Sie Ihre Anfragen an die Geschäftsstelle!

Wir gestalten auf Wunsch das Programm Ihres Aufenthaltes im Anne-Frank-Haus

Sie verbringen mit Ihrer Gruppe einen mehrtägigen Aufenthalt im Anne-Frank-Haus in Oldau [AFH], und wir gestalten Ihr inhaltliches Programm.

 

Anhand des Lebens von Anne Frank erarbeiten wir einen Teil der Geschichte des Lagers Bergen-Belsen und des Holocausts. Wir begehen das ehemalige Lagergelände. In Reflexionsphasen stellen wir Bezüge zur gegenwärtigen Lebenswelt der Jugendlichen her. Dabei können Fragestellungen zu Glauben, Ethik und Religion Berücksichtigung finden. Wir nutzen altersgerechte Methoden und gehen auf die Gruppe ein. Wenn Sie besondere Schwerpunkte setzen, oder Teile des Programmes selbst gestalten möchten, ist dies nach Absprache meist möglich.

 

Für einen Tag führen wir Ihre Gruppe auf den Spuren von Anne Frank in Bergen-Belsen

Sie verbringen einen ein- oder mehrtägigen Aufenthalt im Anne-Frank-Haus in Oldau [AFH]. Für einen Tag gestalten wir Ihr inhaltliches Programm: Vormittags stimmen wir die Gruppe im AFH in die Thematik ein. Nachmittags begehen wir das ehemalige Lagergelände Bergen-Belsen. Nach der Rückkehr ins AFH werten wir den Tag und die Ergebnisse aus. Wir nutzen altersgerechte Methoden und gehen auf die Gruppe ein. Wenn Sie besondere Schwerpunkte setzen möchten, ist dies nach Absprache meist möglich. Didaktisch sinnvoller ist, Anne Frank und Bergen-Belsen mehr als nur einen Projekttag zu widmen.


Arbeit mit Konfirmanden- und Jugendgruppen

Ein Schwerpunkt der Arbeit im Anne-Frank-Haus ist die Arbeit mit Konfirmanden- und Jugendgruppen. Sie geschieht in der Regel in drei- bis fünftägigen Seminaren. Inhalt ist die Lebensgeschichte der Anne Frank und damit die Geschichte eines Mädchens im Alter der Jugendlichem sowie der Besuch am historischen Ort Bergen-Belsen, dem Ort, an dem Anne Frank umgekommen ist. Hier wird auch für Jugendliche die zeitliche Distanz zur Zeit des Nationalsozialismus kleiner. Die Eindrücke auf der Gedenkstätte und dem Leben der Anne Frank werden mit spiel- und theaterpädagogischen Methoden er- und verarbeitet. Zu diesem Angebot gehören darüber hinaus thematisch abgestimmte Andachten bzw. ein Gottesdienst oder eine altersgemäß gestaltete Gedenkfeier.

Projektwochen und Klassentagungen

In Kooperation mit verschiedenen Schulformen veranstalten der CVJM, die ev. Berufsschülerarbeit und die ver.di Jugend seit Jahren Projektwochen oder Klassentagungen im Anne-Frank Haus. In der Regel finden diese Veranstaltungen von Montag bis Freitag statt und arbeiten mit verschiedenen Elementen der Workcamparbeit.

Fortbildungen / Tagungen

Regelmäßig finden im Anne-Frank-Haus Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen für hauptamtliche MitarbeiterInnen statt. Die Veranstaltungen thematisieren den pädagogischen Ansatz des Hauses und Fragen der Gedenkstättenpädagogik. Inhaltlicher Schwerpunkt sind weiterhin theologische Fragen von Schuld, Vergebung und Versöhnung sowie der christlich-jüdische und israelisch-deutsche Dialog. Fortbildungen und Tagungen werden in verschiedenen Kooerationen unter anderem mit der Ev. Schülerarbeit und mit dem Religionspädagogischen Institut der hannoverschen Landeskirche durchgeführt.


Workcamps

Seit 1993 werden im Anne-Frank-Haus internationale Workcamps veranstaltet. Inzwischen gehören sie zum festen Programm des Hauses. Jährlich in den Osterferien, im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen am 15. April, findet ein großes internationales Workcamp mit über 50 TeilnehmerInnen statt. Dieses Camp wird über den Landesjugendring Niedersachsen sowie von verschiedenen Jugendverbänden organisiert und vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziert. In den Sommerferien finden darüber hinaus Workcamps durch den CVJM statt.